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Chorfest Heilbronn 01. und 02. Juni 2019

 

Liebe Heilbronn-Reisende vom fEinklang, liebe Interessenten,

hier für Euch eine kleine Nachbereitung vom Chorfest in Heilbronn im Juni 2019 (8000 Stimmen, 180 Chöre, 14 Bühnen) Ein Termin stand für uns ja schon lange fest, der 1.u.2. Juni 2019 und die Mitwirkung mit den Ingstettern beim Heilbronner Chorfest. Doch nicht nur das Singen sollte uns in diesen beiden Tagen erfreu‘n, wir durften auch Besucher der Bundesgartenschau sein.

Konnte man es sich doch gut merken, der Fuchs fährt am Samstag, 1. Juni 2019 um 7.00 Uhr vom Fuchs nach Heilbronn.

Um am Chorfest teilnehmen zu können, sind wir vom fEinklang mit dem Ingstetter Chor eine sogenannte Fusion eingegangen. Wir trafen die Ingstetter und ihre Fans dann wieder im Bus des Busunternehmens Fuchs aus Allmendingen (im Vorfeld hatten  wir im Mai an 4 Singstunden in Ingstetten teilgenommen). Auf unserer Fahrt steuerte Herr Fuchs kurz vor Heilbronn einen Parkplatz an. Es gab Sekt vom Liederkranz Kirchen und Butterbrezeln vom Frohsinn Ingstetten. Viele Ingstetter kannten  einige von uns ja schon von den verschiedenen Kl. Sängertreffen, jetzt Chorfestival. So  war gleich ein netter Kontakt da. Manche hatten ihr rot-schwarzes Auftrittsgewand schon angezogen, da wir erst am späten Nachmittag im Hotel einchecken konnten.

In Heilbronn erfreuten wir uns an den Auftritten anderer Chöre ( es gibt schon originelle Chornamen wie „Schöne Töne, Acapella Ladies, Harmonixen, Klangtastisch, Inseltöne Lindau, Choryfeen und unerhörte Tonartisten“!!!  )  und selber hatten wir vom fEinklang Spaß an den sog. „flash mobs“ (irgendwo sich zwanglos aufstellen und zu singen und die Zuhörer auch gelegentlich zum Mitsingen zu animieren).

Zum Einsingen ging‘s dann in die VHS (oberstes Stockwerk, sehr heiß, sehr kleiner Raum, Einsingen dort nicht so prickelnd! Pünktlich um 14.30 Uhr durften wir dann das Gelernte im „Deutschordensmünster“ dem Publikum zu Gehör bringen. Unsere Lieder will ich mal so beschreiben:

 

„Sing mit mir nach einem schönen Traum von den Frauen

Kalinka, Marina, Gabriella und Barbara Ann und dem

Knaben mit dem Röslein und auch noch mit dem

Afrikanischen Lied Siahamba im Gepäck.“

 

Also dem Publikum, wie auch dem Ehepaar Oberndorfer vom Chorverband Donau-Bussen hats gefallen. Inga Schmid, unsere engagierte Chorleiterin und Pianistin war mit nicht allem zufrieden. Inga  ist eine tolle Dirigentin und tolle Pianistin. Aber man kann sich vorstellen, dass es sehr schwierig ist, auf dem Piano zu begleiten und gleichzeitig sozusagen mit dem Kopf zu dirigieren und die Einsätze zu koordinieren. Von der Kühle der Kirche mit einer sehr guten Akkustik, begaben wir uns dann wieder in die wärmeren Gefilde.

Vor dem Einchecken im Hotel gabs dann noch ein schnelles Radler in der“ Brasserie Mangold“. Reggi hat auch gleich noch einen Tisch für abends vorbestellt, das war gut so. Im Hotel eingecheckt, erfrischt (gut, dass Anton, unser einziger NichtfEinklängler, aber mittlerweile zu uns gehörig, mit Jörg das DZ mit den getrennten Betten mit den Mädels tauschen konnte) und die Auftrittsklamotten aus das fEinklang-T-Shirt an, konnten wir entspannt den anderen Chören zuhören, die in den Neckarauen, manche mit viel Bewegung, ihre Lieder zum Besten gaben. Beim Erfrischen mit kühlem Nass gab‘s dann noch das ein oder andere Liedlein für und mit den um uns sitzenden Passanten (In einem kühlen Grunde und Erlaube mir fein‘s Mädchen kannten doch einige der Zuhörer, die dann auch mitgesungen haben).

Beim Abendessen ließ es sich Norbert nicht nehmen, einen „Black bun“ (zwei schwarze, so gewollt, Burgerhälften mit Inhalt) zu genießen. Andere wiederum konnten den Flammkuchen, anderen Burgern, Bruschetta und Pommes nicht wiederstehen. Mit erfrischenden z.B. Minzgetränken, Radlern, Weizen, Sprudel und Wein löschten wir unseren Durst. Und so verging die Zeit wie im Fluge. Nur der Kellner wollte noch nicht so schnell unser Geld. Und - - wie klein ist doch die Welt. Sänger aus „Eglofs“, die das Lied „In einem kühlen Grunde“ in eine lustige moderne Form gebracht hatten, erfreuten uns mit ihrem Gesang. Es stellte sich heraus, dass Babs und ein Sänger dieser Truppe wieder mal die gleichen Leute kannten. Auch der frühere Chef bzw. Dirigentenausbilder von unserem Alexander Lotz, Herr Schiller, war den Herren ein Begriff. Endlich durften wir bezahlen und machten uns flugs auf den Weg in die Bundesgartenschau. Um 22.30 Uhr haben dann die bunten Wasserspiele mit Musik untermalt, begonnen, wir konnten zuhören, anschauen und genießen. Auf dem Weg dorthin, gab‘s von uns noch unsere derzeitigen Lieblingslieder (Weit, weit weg und good night sweet heart ) so aus dem Stand gesungen, denn zwei andere Chöre hatten diese beim Vorbeilaufen auch gerade zu Gehör gebracht!!!

Nach ca. 10 km, die wir an diesem Tag doch bestimmt absolviert hatten, genehmigten wir uns auf dem Marktplatz noch einen „Absacker“. Für die meisten war dann die Nachtruhe etwas kürzer, hatte man sich in den Doppelzimmern doch noch so viel zu erzählen (besonders die Mädels!!!)

 

Am Sonntag, 02. Juni 2019 stand nach einem reichhaltigen Frühstück (Herzlesweckle, leckeren Dips und feiner Ingwerkonfitüre und einer Praline, die uns Inga spendierte), die Bundesgartenschau auf dem Programm. Am Eingang wurden wir mit Liederbüchern, von der Sparkasse gesponsert, eingedeckt. Nach zwei gemeinsamen geistlichen Chören aus unserem Repertoire, begaben wir uns in kleineren Grüppchen auf das Gelände, ein Pflänzchen hier, eine Blume dort ….

Was konnte man beim Chorfest und auf der Buga? Beim Chorfest konnte man  singen, schwitzen, essen, trinken schmunzeln, hören, zuhören, sich freuen, lachen; auf der Buga konnte man  singen, spielen, schwitzen, den Schatten genießen, etwas essen, etwas trinken; relaxen, staunen, riechen und Füßles baden.

Um 16.00 Uhr Treffen mit den Ingstettern und Abfahrt Richtung Heimat. Zur Schlusseinkehr hatte Herr Fuchs die „Sonne“ in Hohenstadt herausgesucht. Schnitzel war der Renner; einige Ladies schafften ihr Schnitzel nicht und stellten es noch hungrigen Männern zur Verfügung. (insbes. Kristina dem Jörg als Dank fürs Taxi von Berkach nach Kirchen und umgekehrt, ich nenne jetzt einfach Jörgs Elektroauto Schnitzeltaxi!!) In der Wirtschaft erklangen dann auch noch einige Lieder und die Ingstetter haben extra für uns „ihr“ Ingstettenlied gesungen. Gegen 20.30 Uhr erreichten wir Ingstetten und gegen 21.00 Uhr Kirchen,erfüllt von einem tollen Wochen-

Ende mit vielen schönen Eindrücken und Momenten.

 

Bericht Brigitte Rauschenberger.