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Ausflug ins Hohenloher Land im Juni 2018

Ausflug ins Hohenloher Land im Juni 2018

 

Wie immer, nach einem so ansprechenden und schönen Ausflug, macht es mir Freude, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. Peter Ostertag hatte den Ausflug wieder in der von uns schon gewohnten besten Art und Weise vorbereitet und organisiert. Ihm an dieser Stelle schon mal danke dafür. Danke auch unserem sportlichen Dirigenten für die Vorbereitung des „Konzertprogramms“ und seiner Geduld und unserem Busfahrer Ernst von der Fa. Frank für das besonnene gute Fahren an unsere verschiedenen Ziele. So konnten wir  24 Mitreisende einen Ausflug bei bestem Sommerwetter genießen, schön, dass wir von fEinklang mit 3 Sängern und 2 Sängerinnen Zuwachs bekommen haben. Die Altersspanne unserer Chormitglieder reichte von kurz vor 50 bis 88 Jahre!!! Damit unsere Mitsängerinnen und Mitsänger, die nicht zum Ausflug mitkonnten, auch ein wenig dabei waren, hier  auch für sie schwarz auf weiß und in Kopie unsere Erlebnisse. Doch nun genug der Vorrede, lasst Taten sprechen.

 

Freitag , 29. Juni 2018

 

Pünktlich um 13.00 Uhr starteten wir an der Halle in Kirchen unsere Fahrt über die  A 7 und A 8 (waren etwas stauanfällig durch eine Brückenbaustelle) nach Waldenburg mit einem weiten Blick ins Hohenloher Land. Ein Herr im historischen Gewande (seines Zeichens Archivar), brachte uns Waldenburg (erstmals urkundlich 1253 erwähnt und 1330 als Stadt bezeichnet) in einer interessanten Führung näher. Waldenburg ist eine Kleinstadt mit ca. 3100 Einwohnern und ein Luftkurort im Hohenlohekreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden Württembergs nördlich der Kreisstadt Schwäbisch Hall.

Unser sportlicher Alexander ließ es sich nicht nehmen, den 33 m hohen Lachsners Turm (benannt nach dem Türmer und Stadtmusikanten Lachsner) zu erklimmen. Fast pünktlich erreichten wir „unser Hotel“ die Rose in Bretzfeld-Bitzfeld. Dieses Hotel der Familie Carle der gehobenen Klasse, ließ in Sachen Ambiente, Service, Küche und  Unterkunft keine Wünsche offen. Alles richtig gemacht, lieber Peter. Im ein paar Häuser weiter weg gelegenen Hotel-Hallenbad konnten sich einige Mitreisende erfrischen. Höhepunkt an diesem Abend war auf jeden Fall das leckere Menue: Schinken mit Melone, Medaillons vom Schweinefilet, Speckbohnen und Rosmarinkartoffeln, Bayrisch Creme mit Himbeeren und natürlich die dazu korrespondierenden Weine!!!, die uns von einem Winzer durch und durch in einem redseligen Vortrag auch in Gedichtform und mit Trinksprüchen näher gebracht wurden. Nach diesen kulinarischen Freuden belohnten wir ihn und uns mit so manchem Liedlein aus unserem reichhaltigen Repertoire. Gute Nacht allerseits, na nach den vielen leckeren Viertele sollte das kein Problem gewesen sein.

 

Samstag, 30. Juni 2018

 

Mit einem reichhaltigen Frühstück, das wiederum keine Wünsche offen ließ, konnten wir uns für den kommenden Tag stärken. Auch Karle und ich hatten nach einem sog. von-der-Zeitung-austragen-Ausschlafen, genügend Zeit selbiges zu genießen!!!

„Morgenstund hat Gold im Mund“ so stand es im unserem Programm (Chorprobe). Mit unseren Notenmappen bewaffnet,  fanden wir uns im „Konzertsaal“ des Hauses ein und Alexander hielt eine sog. Singstunde mit uns ab.

Nächster Programmpunkt Öhringen. Dort wurden wir von einem netten Stadtführer kompetent und interessant durch Öhringen (fast 24000 Einwohner) geführt. Willkommen in Öhringen im Hohenloher Land, dem Land der Burgen und Schlösser.

Er nahm uns mit auf eine Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und zeigte uns, was Öhringen ausmacht: Geschichte, Geschichten, historische Bauwerke, Hofgartengrün und eine quirlige lebendige Innenstadt. Der mittelalterliche Markplatz ist  das Herzstück der Stadt. Dort befinden sich auch das hohenlohische Schloss und die Stiftskirche mit dem Blaserturm und der Türmerwohnung. Bei unserem Auftritt in der Stiftskirche haben wir (der große Chor und fEinklang) einige geistliche Chöre zur Ehre Gottes, für ein ganz kleines erlauchtes Publikum und für uns gesungen.

Das sog. Öhringer Weindorf hatte noch nicht geöffnet wir versorgten uns aber in der Stadt bestens mit Imbissen, Mittagessen oder Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt gings dann für unsere „Wandergruppe“ nach Mainhardt, um auf den Spuren des UNESCO Welterbes Limes zu wandern. Die Wanderer wurden von ihrer sog.“ Kräuterwanderführerin“(mit schnellem Schritt) über viele Wurzeln, in der Sonne, im Schatten, bergauf und bergab durch Wald und Flur geführt. Sie wusste viel zu erzählen.

Die kleine Gruppe, ich nenne sie mal „Henne im Korb“, ich selber on tour mit einem Eugen und zwei Karle, eroberten uns Öhringen auf unsere Weise und hatten viel Spaß. Dabei durfte das Flanieren auf der Öhringer „Straße unter den Linden“ und dem Öhringer „Brandenburger Tor“ nicht fehlen. Auch der „Hambale Brunnen“ (so ein Hambale, hat den Schirm aufgespannt, weil es regnet und gießt dabei die Blumen), brachte uns zum Lächeln und Staunen. Bis zur Rückkunft unserer Wanderer ließen wir es uns gut gehen beim „Radler“ und Betrachten von vielen sehr eleganten jungen Damen und deren Partner die sich zum Abiball trafen. Auch konnten „meine drei Männer, die zwei Karle und der Eugen“, einer mit dem Bus ankommenden Gruppe Radler und Radlerinnen beim Montieren der Fahrradkörble an so manches E-Bike behilflich sein. Herz, was willst du mehr!!

Das Abendessen in „unserer Rose“ mundete wieder vorzüglich. Wir hatten eine umfangreiche Auswahl von traditionellen und etwas ausgefallenen Speisen auf der Karte. Den herrlichen Tag und Abend ließen wir mit ein paar Bierchen, Viertele und Liedchen ausklingen

 

Sonntag, 1. Juli 2018

 

Nach wiederum einem sehr guten Frühstück mit allem was das Herz begehrt, ging es mit dem Bus nach Wackershofen bei Schwäbisch Hall ins Freilandmuseum, bewaffnet natürlich mit unserem „tragbaren Klavier“ (danke an Norbert den Träger).

Unsere Führerin Frau Kienle (früher Lehrerin), erklärte uns „ihr „ Museumsdorf ausführlich u. anschaulich u. erzählte von den Bauernhöfen und den verschiedenen Familien der verschiedenen Zeitepochen. Sie erklärte so manches Gerät und Sprichwort. Vom stattlichen Bauernhof über Handwerkerhäuser bis zu Taglöhnerhäuschen, von der Mühle über Weinbauernhäuser reicht die Palette der rund 70 historischen Gebäude aus der Zeit vom 16. bis zum 2o. Jahrhundert. Umgeben von Gärten, Obstwiesen und Feldern, belebt von Bauernhoftieren historischer Rassen, lassen sie die Vergangenheit lebendig werden.

Und dann „unser Auftritt“ wegen des herrlichen Wetters vor der Festscheune und mit unseren Vereins-T-Shirts. Alexander bemühte sich redlich uns durch sein Dirigat und das Spiel auf dem E-Piano zu führen, was manchmal nicht so ganz gelang. Auch kam noch dazu, dass der eigentlich angenehme Sommerwind, seine Notenblätter ins Flattern brachte. Aber, was ein richtiger Chor ist, der hat natürlich eine“ Notenumblätterin“, gebürtig aus dem Allgäu dabei. So ungefähr eine Stunde  hat der große Chor und fEinklang dann vor einem ausgesuchten Publikum (kleiner als erwartet, bedingt durch das schöne Wetter, bei dem die meisten Leute wahrscheinlich beim Schwimmen waren). Aber den ca. 12 Zuhörern und unserem Fan Karle haben unsere Darbietungen sehr gut gefallen. Ich denke, nach diesem Einstieg und weiterem fleißigem Üben könnten wir doch bald auf Tournee gehen. Was haltet Ihr davon?

Im Gasthaus „Roter Ochsen“  wurden wir dann mit regionalen Speisen verwöhnt. “Fast“ (Frau Vorsitzende hatte die Zeit nicht im Blick) pünktlich traten wir die Heimfahrt an. Ernst, unser netter Busfahrer hatte eine schöne und abwechslungsreiche Route über Schwäbisch-Gmünd, Göppingen und Geislingen gewählt. So gegen 19.00 Uhr erreichten wir Kirchen, erfüllt von vielen erbaulichen Eindrücken und Erlebnissen.

Hier nochmal danke an Peter, Alexander und Ernst für diesen besonderen Ausflug von dem wir unseren Familien gleich nach Ankunft in schillernden Farben berichteten.

Also dann bis zum nächsten Mal. (Brigitte Rauschenberger)